Felgenkiller am Tempelhofer Hafen
Schlechte Kunst –nur eine Ausrede?

ANALYSE
Schlechte Kunst –nur eine Ausrede?
Was beim Wettbewerb für das Einheitsdenkmal falsch gelaufen ist. Eine Analyse von Christiane Peitz, Ressortleiterin Kultur beim Tagesspiegel.
6.5.2009 0:00 Uhr
Berliner Denkmäler: Essay und Fototour
Kommentar: Nicht die Kunst hat versagt
Die Jury: 19 Mitglieder
„Es bleibt ein Unbehagen“, sagte Kulturstaatsminister Bernd Neumann dem Tagesspiegel – nach der von empörten Zwischenrufen zahlreicher Wettbewerbsteilnehmer begleiteten Ausstellungseröffnung im Kronprinzenpalais. Alle 532 von der 19-köpfigen Jury abgelehnten Entwürfe zum Berliner Einheitsdenkmal sind dort bis zum 31. Mai zu sehen. „Ich kann den Unmut der Künstler verstehen“, so Neumann. Die Rechtmäßigkeit des Wettbewerbsabbruchs durch die Jury hatte er in seiner Eröffnungsrede verteidigt. Die offene Ausschreibung sei kein Irrweg, sondern demokratischer Wunsch, die Ideenvielfalt einer breiten Öffentlichkeit einzubeziehen. Auch Wolfgang Thierse und Florian Mausbach, der Präsident des Bundesamts für Bauwesen, verteidigten als Mitglieder der politischen Sachjury die Entscheidung, keinen einzigen Entwurf weiterzureichen. Sie bedankten sich bei den Künstlern für die interessanten Entwürfe – was weitere Buhs provozierte.
Fahrrad-Aktionswoche

Eine „Fahrrad-Aktionswoche" veranstalten Stadt, ADFC und weitere Partner in der Zeit vom 19.bis zum 25.

April.27.03.2009 VERKEHR: Über sieben Routen sollst du roll’n
Auf dem Weg zum radfahrfreundlichen Klima
/ Stadt räumt Radlern Hindernisse aus dem Weg / Konzept vorgestellt
Radfahrer, die die Straße Am Neuen Garten passieren müssen, können aufatmen.
Stadtverwaltung und Schlösserstiftung haben sich auf einen Kompromiss geeinigt,
wie der für Radler kreuzgefährliche Abschnitt vom Treffpunkt Freizeit bis zur Alleestraße entschärft werden kann.
Vorhaben aus dem Radverkehrskonzept der Stadt
Ein neues Wegeleitsystem speziell für Radler wird installiert. Die großen, etwa einen Meter breiten Hinweistafeln - weiß mit grüner Schrift - sollen die bekannten Vorwegweiser für Autos weithin sichtbar ergänzen. Die Schilder weisen auf Stadtteile und markante Gebäude hin, nicht auf touristische Routen; deren Piktogramme sind in die neuen Radwegweiser unten integriert.
Die Angebote für „Bike & Ride" werden erweitert, das heißt, es wird künftig mehr Möglichkeiten geben, mit dem Rad zu einem Bahnhof oder einer Haltestelle zu fahren und dort in Zug, Bus oder Bahn umzusteigen. Im zweiten Halbjahr erstellt die Stadt ein „Bike & Ride"-Konzept, das unter anderem erfasst, welche Punkte sich fürs Umsteigen eignen und welche Voraussetzungen - sichere, wettergeschützte Unterstellmöglichkeiten etwa - es dort noch braucht.
In diesem Zusammenhang wird auch über eine Art Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof und die Möglichkeiten, dieses mit einem Werkstatt-Service zu koppeln, nachgedacht.
„Mit dem Fahrrad in die Innenstadt" lautet der Titel einer neuen Serie von Faltblättern, auf denen die Stadt günstige Einfallrouten in Richtung City erläutert. Genannt werden zudem wichtige Einkaufsmöglichkeiten, Kultur- und Sportstätten, Bahnhöfe sowie Behörden, die an den Routen liegen. Gerade erschienen ist das Blatt „Aus dem Südosten" für Waldstadt, Stern, Drewitz, Kirchsteigfeld. Noch in diesem Jahr folgen die Informationen für den Norden und den Westen.
Die Stadt gibt zudem einen „Fahrradstadtplan Potsdam" heraus.
Eine „Fahrrad-Aktionswoche" veranstalten Stadt, ADFC und weitere Partner in der Zeit vom 19.bis zum 25. April.
Sehenden Auges

"Es geht um das Herz Berlins"

Jetzt entsteht das Schloss der Bürger


„Kulturhaupstadt des Führers“
Viel Wirtschaft, viel Grün, viel Lebensqualität
umbaugebiet. Über die Pläne des Senats und der Bezirke für das Areal berichtet Martina Pirch.

Veränderungen in der Wirtschaftsstruktur und der demografische Wandel haben dazu geführt, dass sich Berlin seit 2002 am Bund-Länder-Programm „Stadtumbau“ beteiligt. Im Westteil der Stadt betrifft das fünf Gebiete, im Ostteil acht. Dabei geht es uns darum, fehl- oder schlecht genutzte Flächen oder Brachen so aufzubereiten, dass sie für Investoren interessant werden.
Die öffentliche Hand geht also in Vorleistung und löst damit private Investitionen aus.
Für die fünf Stadtumbaugebiete im Westteil Berlins werden im Jahr 2008 dazu 15 Millionen Euro bereitgestellt, für Schöneberg-Südkreuz sind es 3,56 Millionen. Viel Steuergeld!
Doch die Erfahrungen an anderer Stelle zeigen, es ist gut investiert. Auf den vorbereiteten Flächen lassen sich Unternehmen nieder, die ihre Chancen in der Hauptstadt suchen, die Geld und Arbeitsplätze nach Berlin bringen.
Handelszentrum an S-Bahnhof geplant
STADTPLANUNG
Handelszentrum an S-Bahnhof geplant
Ideenwettbewerb für die Nachnutzung des Flughafens Tempelhof beginnt

Zündstoff Architektur

"Die islamische Baukunst hat eine grandiose Tradition"

25.09.2008 "IZ-Begegnung" mit dem Architekturkritiker Christian Welzbacher zum Thema Moscheebau
Kontrastplan, B-Plan 7-29 kontra P-Plan XI-231 B

Für diesen B-Plan XI-231-B, muß man sich Zeit nehmen.
Rückkehr der Bürgerstadt
Eröffnung des Deutschen Pavillions


[2008/09/15] Seit gestern ist die 11. Architekturbiennale in Venedig für die Öffentlichkeit zugänglich. Vom 11. bis zum 13. September hatte die Presse die Möglichkeit sich vorab zu informieren. Ein Großteil der weltweit renommierten Architekten kam in die Lagunenstadt, entweder um Projekte zu präsentieren oder sich mit Kollegen auszutauschen.
Wohnen am Limit
Man kann nicht jeden Montag eine neue Architektur erfinden, hat Mies van der Rohe auf Kritik an der Gleichförmigkeit seiner Entwürfe entgegnet. Dass man nicht einmal alle zwei Jahre eine neue Architektur erfinden kann, stellt die Architektur-Biennale von Venedig regelmäßig unter Beweis. Diesmal, bei ihrer 11. Folge, ehrt sie Frank Gehry mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk. Seine verbastelte Holzkonstruktion in der Seilerei des Arsenal erinnert an die Anfänge des Architekten, als er sich in Kalifornien lediglich mit preiswerten Materialien und Methoden beschäftigen konnte.
"Respekt vor Berlins historischen Bauten"
Die Welt:
Frau Junge-Reyer, wozu brauchen wir diese Satzung?
Ingeborg Junge-Reyer: weiter,...
Die Zähmung der Megastädte dieser Welt


"Der Alexanderplatz darf und soll Brüche haben"




